Bis zum Jahr 1990 hatte sich das Profil des Harley-Davidson-Marktes durch das Erscheinen der Yuppie-Käufer radikal verändert. Die klassische Harley-Szene - langjährige Fans, HOG-Mitglieder, dickbäuchige Cruiser-Fahrer, Sportster-Customizer und natürlich die Gurus der gesamten Bewegung, die Outlaw-Biker - sie alle wurden an den Rand gedrängt, als die gute alte Maschine zu einem Lieblingsspielzeug der neureichen Trendsurfer wurde. Im Sprachgebrauch der echten Freaks waren sie RUBs oder Kubies: Rieh Urban Bikers (reiche Großstadt-Fahrer). Auch für weitere Neuzugänge in ihren Reihen fanden die Puristen mehr oder weniger liebevolle Spitznamen: Sewers (»Suburban Weekend Riders«, Vorort-Wochenendfahrer); Riots (»Retired Idiots on Tour«, berentete Idioten auf Tour); Ahabs (»Aspiring Hard-ass Bikers«, Möchtegern-beinhart-sein-Biker, man beachte die gleichzeitige Anspielung auf Kapitän Ahab aus Moby Dick, Anm. des Übers.); Bastards (»Bought a Sportster, Therefore a Radical Dude«, Hab 'ne Sportster gekauft, daher ein radikaler Macker); Igloos (»I Got the Look, Will Own One Soon«, Ich hab den Stil, werd bald eine besitzen) und Hoots (»Have One Ordered; True Story«, Hab eine bestellt, echt wahr; die eigentliche Bedeutung lautet: Lachnummern).

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